browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.


Das schwerste Wochenende

Posted by on Oktober 13, 2016

Der morgendliche Blick auf die Tabelle ist derzeit für jeden Wild Wings Fan viel angenehmer als der Blick auf die Waage. Platz 5 lacht uns da entgegen, 13 Punkte und gesichertes oberes Mittelfeld vor einigen namhaften Clubs. Dazu allgemeine Zufriedenheit mit dem Team, leichte Anflüge von Euphorie und mit Stefano Giliati eine Nachverpflichtung, die aus zwei Gesichtspunkten bemerkenswert ist:

  1. Man verpflichtet überhaupt zeitnah nach. Mit Jake Hansen und nun Giliati hat man schon zweimal den Kader nachgebessert und prokativ reagiert, nicht ewig gewartet und dann erschreckt festgestellt, dass der Zug Richtung Mittelfeld abgefahren ist. Ich weiß nicht wie es dazu gekommen ist, wer die treibende Kraft ist, aber ich könnte mir doch stark vorstellen, dass Cortina hier auch klar äußert, was er will und braucht. Er ist ein Trainer mit klarem System und klaren Vorstellungen, bisweilen sogar etwas stur, aber er wird intern artikulieren, wenn das Team noch jemanden braucht.
  2. Man holt keine Wundertüte aus Nordamerika, sondern einen Spieler mit Europa-Erfahrung, der schon mit einigen Kollegen aus dem Team und dem Trainerstab zusammengespielt hat und der dadurch dem Ruf „isn’t a team player“ enteilen können sollte. Zudem hat man hier clever gescoutet und den Markt beobachtet, schnell zugegriffen als Giliati beim namhaften HC Davos nicht mehr benötigt wurde und ist nicht einfach in der AHL-Scorer Liste von oben nach unten durchgegangen.

Doch trotzdem – auch mit Giliati und dem Momentum wird das kein Selbstläufer. Keine Frage, ich finde Giliati vom Papier her gut. Scheint ein Spieler vom Typ Jason Deleurme zu sein, ein kleiner flinker Giftzwerg, der sich nicht zu schade ist auch die dreckige Seite des Feldes zu beackern. JD, als einer meiner Lieblingsspieler in der ersten DEL-Zeit, würde unserem Team gut zu Gesicht stehen, wenn Giliati jetzt noch etwas mehr Effizienz und Zug zum Tor mitbringt, dann könnte das dieses Jahr echt was werden.

Zurück zum Titel des Beitrages: Früher konnte man sich in Wolfsburg verstecken, da ist eh kaum einer hingefahren. Dank DELekom Eishockey wird jetzt der halbe Schwarzwald morgen gespannt vor dem Bildschirm sitzen und erwarten, dass der Lauf weitergeht. Genauso am Sonntag, mit Iserlohn kommt das Tabellenschlusslicht, ein Team das hier kaum einer mag. Der Trainer – hat einst verbrannte Erde hinterlassen. Die Eindeutschungsstrategie – nicht gern gesehen. Rome und Pikkarainen – mit Licht und Schatten, besonders ersterer mit einigen dummen Aktionen. Sauerland – wir ……. auf das Sauerland!

Kurz gesagt: Viele freuen sich über die schwächelnden Roosters und erwarten beim Blick auf die Tabelle einen Sieg am Sonntag. Doch die Situation, dass uns Ex-Spieler abschiessen, die hatten wir schon viel zu oft. Deswegen wird das ein ganz schweres Wochenende. Man darf sich nicht von den Siegen blenden lassen, sondern muss weiterhin eisern diszipliniert spielen. Dann ist in beiden Spielen wieder was drin, dann kann man wieder die gewünschten 3 Punkte+ pro Wochenende holen.

Viel mehr als vom Ergebnis her wird der Sonntag ein Gradmesser, ob der Erfolg auch von den Fans goutiert wird. 4.000+ Zuschauer sollten schon die Stadiontore passieren.

Ein Kommentar zu Das schwerste Wochenende

  1. Pavlasek Peter

    Ich gebe Dir recht insbesondere in dem Punkt ..FANS…..und da sehe ich Schwächen in Schwenningen…

    Gerade jetzt wo die Mannschaft hart und ehrlich arbeitet und wirklich alles super läuft….

    …..sitzen die Fans faul hinter dem Fernseher ??????
    Das ist keine Fankultur…

    Also auf ins Stadion. Mannschaft und Trainer und wohl auch einige aus dem Umfeld haben das verdient.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.